Coaching

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“
‐ Galileo Galilei

Der Alltag setzt den Maßstab!

Hundetraining, das sich nur auf bestimmte Ereignisse fokussiert und sie „übt“, deckt bestenfalls auch nur diese ab. Es bietet aber keine generalisierte Verhaltensform, auf die sich in jeder Lage berufen werden kann. Vor allem bei sich spontan ereignenden Vorfällen, ist immer wieder zu beobachten, wie die vermeintlich gut trainierten Dinge in sich zusammenfallen. Besonders in Gefahrensituationen kann das im äußersten Fall tödlich für den Hund enden.

Für jedes Individuum kann etwas Anderes einen „Worst Case“ darstellen. Oftmals geht das im Vorfeld nicht einmal zu benennen. So eine Situation muss nie zuvor erlebt worden sein, doch jeder sollte davon ausgehen, dass sie jederzeit eintreten könnte. Das ist kein Pessimismus, sondern ein gesunder Realismus.

Der Alltag, in dem der Hund den Menschen begleitet, ist spontan. Zu keiner Zeit ist vorhersehbar, welche Situationen Mensch und Hund begegnen, und wie intensiv sie sind. Das ist ein unstrittiger Fakt.

Die größte Herausforderung für jeden von uns ist der spontane Alltag.

Das Stopkonzept setzt daher auf maximale Alltagstauglichkeit. Gestellte Trainingssituationen entsprechen schlichtweg nicht der Wirklichkeit und sollten nicht das Maß sein, an dem das Können des Hundes gemessen wird. Viel realistischer ist es, Mensch und Hund zu trainieren, auch den „Worst Case“ bewältigen zu können. Denn wer den schlimmsten Fall lösen kann, der kann auch alles andere lösen!

Die bereits vorhandenen Fähigkeiten des Hundes und dessen soziale Kompetenzen werden gefördert. Begrenzende und kontrollierende Muster aus der Vergangenheit werden aufgelöst, damit beim Hund die Bereitschaft entstehen kann, sein Können selbst einbringen zu wollen.

Denn wenn man das einem selbst sehr vertraute Bedürfnis nach Eigenverantwortung auch beim Hund voraussetzt, und im Umgang mit ihm berücksichtigt, erlangt man eine Beziehung auf Augenhöhe, auf der Basis von gegenseitiger Wertschätzung.

Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Dir und Deinem Hund entsteht nebenbei ein völlig anderes Grundverständnis für einander. Auf beiden Seiten kann sich so uneingeschränktes Vertrauen und eine starke Bindung zu einander entwickeln, die grenzenlose Freiheit mit sich bringt.

Führen ohne Durchsetzen

Diese Inhalte erarbeite ich mit Dir im Coaching

  • Veränderung des Blickwinkels auf den Hund

  • Bedürfnisgleichheit bei Mensch und Hund

  • Die unterbewussten Ebenen bei Mensch und Hund

  • Beziehung kann nur ohne Gehorsam entstehen

  • Unterscheidung zwischen Gehorsam und Bereitschaft

  • Bereitschaft und Können

  • Bereitschaft fördern statt Gehorsam zu fordern

  • echt Bindung und großes Vertrauen

  • Führen ohne Durchsetzen

  • Führung steht für Sicherheit

  • Freiheit durch Wahlmöglichkeiten

  • Unterscheidung zwischen Lob und Anerkennung

  • Alltagssicherheit – Vorbereitung auf den „Worst Case“

  • Begleitung im Alltag erfordert keine Kontrolle

  • die Erarbeitung des „STOP“ Signals führt gleichzeitig zum zuverlässigen Rückruf

  • Mythos Jagdtrieb und andere Verhaltensauffälligkeiten