Condigno - Begegnung auf Augenhöhe

„Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht damit, Neues zu entdecken, sondern damit, Altbekanntes mit ganz anderen Augen zu sehen.“
‐ Autor unbekannt

Mehr über die Motivation

Hallo, ich bin Claudia
und Tierpsychologin für Hunde


Ich freue mich, dass Dein Weg Dich zu mir geführt hat!

Ich begleite Dich sehr gern auf dem Weg zu einer auf Sicherheit, Vertrauen und Freiheit basierenden Beziehung mit Deinem Hund. Denn der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt nicht beim konventionellen Training mit Hunden, sondern dem Coaching von Menschen mit Hund, wie Dir!

Mein Bestreben ist es, jedem Mensch-Hund-Team zu einem dauerhaft entspannten Miteinander zu verhelfen. Deshalb ist mein Coaching für Menschen und Hunde jeden Alters geeignet. Durch ein sehr eigendynamisches Lernprinzip schafft das sogenannte Stop Konzept von Ulv Philipper, nachdem ich coache, nachhaltige Lernerfahrungen bei Deinem Hund, die alles Training endlich machen. Das heißt, ein lebenslanges „Nachtrainieren“ gewisser Anforderungen und die Abhängigkeit von der Hundeschule entfällt.

Für jedes Mensch-Hund-Team nehme ich mir gesondert und viel Zeit. Ich unterstütze Dich neben den regulären Coaching-Einheiten auch bei zwischendrin aufkommenden Fragen und Problemen jeder Zeit gern und bin für Dich da.

Begib Dich auf eine wunderbare und lehrreiche Entwicklung und lerne Deinen Hund noch einmal ganz anders kennen. Und glaube mir, Hunde sind noch viel großartiger, als man bisweilen meint, wenn man in ihnen das Wollen zu gefallen und sich positiv einzubringen weckt.

Das Problem

Die Ursache für zahlreiche Verhaltensauffälligkeiten ist das Beschneiden der Freiheit des Hundes, durch Bevormundung (im Konventionellen mittels Kommandos und Kontrolle). Freiheit zeichnet sich allerdings immer durch die Möglichkeit der Wahl aus. Doch ein Kommando bietet keine Wahlmöglichkeit, sondern fordert Gehorsam.

Die Vorstellung der konventionellen Hundeerziehung ist leider genau das, eine Partnerschaft auf Basis des Gehorsams. Allerdings ist es die Garantie dafür, dass die freiwillige Bereitschaft des Hundes, sich positiv einzubringen, zunichte gemacht wird.

Der Hund wehrt sich gegen die Beschneidung seiner Freiheit und reagiert mit „Ungehorsam“, einem deutlichen Indiz für fehlende Kooperationsbereitschaft. Diese Bereitschaft benötigen wir jedoch, wenn der Hund uns im Alltag begleiten und sicher sein soll.

Das Konzept

Die Basis des Stop Konzepts von Ulv Philipper ist die Erkenntnis, dass Menschen und Hunde viele gemeinsame Grundbedürfnisse haben. Diese Bedürfnisgleichheit ermöglicht einen fairen Umgang auf Augenhöhe, ohne Hierarchie.

Es werden ausschließlich unstrittige Fakten (die sogenannten Ist-Werte) berücksichtigt. Menschen und Hunde sind hoch soziale Säugetiere. Beide verwalten ihre Energie nach Kriterien der Effizienz, handeln bezogen auf die Notwendigkeit, entscheiden bezogen auf ihren Vorteil, pflegen äußerst gern Gewohnheiten (Routinen), empfinden Eigenverantwortlichkeit, schätzen die eigene Freiheit im höchsten Maße, suchen darüber hinaus aber dennoch nach Sicherheit, einer verlässlichen Führung und streben nach Anerkennung.

Diese Fakten machen wir uns zunutze, um dem Hund Lerninhalte fehlerfrei vermitteln zu können und Widersprüche, wie sie im konventionellen Hundetraining entstehen können, nicht mehr aufkommen zu lassen.

Statt der Nutzung von Kommandos und Kontrolle, die den Hund zum Gehorsam zwingen, arbeitet das Stop Konzept mit Signalen, die sich auf die Handlungen des Menschen (des Führenden) beziehen und dem Hund Sicherheit bieten.

Innerhalb eines sicheren Rahmens erhält der Hund die Möglichkeit der Wahl. Durch die eigene Anpassung, an die vom Menschen gegebenen Verhaltensvorlagen, kann der Hund selbst zu einer für sich nachvollziehbaren Effizienzentscheidung kommen und sich anpassen. Dafür erhält er aufrichtige Anerkennung, die viel wertiger ist als beispielsweise Futterbelohnung.

Das Stop Konzept fördert die bereits vorhandenen Fähigkeiten des Hundes und dessen soziale Kompetenzen. Begrenzende und kontrollierende Muster aus der Vergangenheit werden aufgelöst, damit beim Hund die Bereitschaft entstehen kann, sein Können selbst einbringen zu wollen.

Denn wenn man das einem selbst sehr vertraute Bedürfnis nach Eigenverantwortung auch beim Hund voraussetzt, und im Umgang mit ihm berücksichtigt, erlangt man eine Beziehung auf Augenhöhe, auf der Basis von gegenseitiger Wertschätzung.

Motivation

Gemeinsam mit mir gelangst Du zu einem gezielten Umdenken und einer veränderten Sicherweise, auf das Zusammenleben und Miteinander mit Hunden.

„Um jemanden zielgerichtet zu bewegen, muss man wissen, was ihn bewegt.“
‐ Andreas Staeck

Der Hund ist, wie jedes andere Säugetier auch, ein nach Freiheit strebendes Lebewesen, das nicht bevormundet werden möchte aber trotzdem nach Führung sucht.

Dabei ist das Wort Führung nicht im Sinne von diktatorischer Bevormundung zu verstehen, sondern vielmehr im Sinne von Sicherheit bieten.

Gehorsamsanforderungen, wie Durchsetzung, Unterordnung, Korrektur, Druck und Kontrolle, sind für die Führung eines nach Freiheit strebenden Lebewesens wie dem Hund ungeeignet.

„Das Vorführen kommt vor dem Führen.“
‐ Widam Korsch

Man kann jedoch die schon vorhandenen Fähigkeiten des Hundes nutzen und seine Kompetenzen im sozialen Bereich fördern, damit bei ihm das Wollen entstehen kann, sein Können aus eigenem Antrieb einzubringen.

Dem Gegenüber zu zeigen, dass man im eigenen Handeln sicher ist und souverän, intuitiv und vorbildhaft Entscheidungen trifft, ist der Grundstein zu einer Führungsperson, wie unser Hund sie sich wünscht.

„Nichts ist so kostbar, wie die Freiheit, und nichts ist so wertvoll, wie Vertrauen.“
‐ Unbekannt

Deshalb baut das Coaching nach dem Stop Konzept auf dem Verhalten des Menschen auf, der dem Hund konstant und bestimmt eigenes Verhalten aufzeigt und ihm ermöglicht, sich innerhalb eines sicheren Rahmens eigenständig anzupassen.

Durch die Entwicklung einer auf Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung basierenden Beziehung, kannst Du Deinem Hund alle Freiheiten ermöglichen, die er braucht, und erhältst einen belastungsstabilen Begleiter im Alltag, der sich jeder Zeit an Dir orientiert.

Coaching

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“
‐ Albert Schweitzer

Alltagstauglichkeit

Da der Hund als soziales Säugetier ein nach Freiheit strebendes Lebewesen ist, das zwar nicht bevormundet werden möchte, aber dennoch nach Führung sucht, wird er sich Dir unter den richtigen Bedingungen vertrauensvoll anschließen.

Ich erkläre Dir im Coaching, warum Führung für Sicherheit stehen sollte, statt für Durchsetzung und Kontrolle, und erarbeite Deine Sicherheit im Handeln mit Dir. So wirst Du ein verlässliches Vorbild für Deinen Hund, das souverän Entscheidungen treffen und intuitiv führen kann.

Im Verlauf des Coachings erhältst Du auf Dich bezogene Verhaltensvorlagen, die Du mit Deinem Hund in kleinen Schritten ausarbeitest und etablierst. Dadurch entstehen zwei wesentliche Signale, die in Zukunft selbst maximaler Belastung im spontanen Alltag standhalten können: ein sicherer Stillstand und ein Rückruf in jeder Situation. Das bietet Dir und Deinem Hund größtmögliche Sicherheit in allen Lebenslagen.

Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Dir und Deinem Hund entsteht nebenbei ein völlig anderes Grundverständnis für einander. Auf beiden Seiten kann sich so uneingeschränktes Vertrauen und eine starke Bindung zu einander entwickeln, die grenzenlose Freiheit mit sich bringt.

Führung & Sicherheit

Mein Coaching ist darauf ausgelegt, Dich und Deinen Hund auf den Alltag vorzubereiten, denn dieser ist spontan. Man kann nie sagen, wann und wo man vom welchem Ereignis überrascht wird. Ebenso wenig, wie man vorhersehen kann, mit welcher Intensität ein Ereignis eintritt.

Das bedeutet also, dass uns und unseren Hunden ständig unbekannte Situationen zu unbekannten Zeitpunkten begegnen können und werden. Dabei ist die Anzahl dieser Situationen unendlich.

Ein Training, das nur bestimmte Ereignisse „übt“, deckt bestenfalls auch nur diese ab. Statt nur punktuell Begegnungen mit Wild, Radfahreren oder anderen Hunden zu trainieren, orientiert sich das Stop Konzept am sogenannten Worst Case.

Dieser schlimmste Fall kann für jedes Individuum etwas Anderes darstellen und muss nicht immer im Vorfeld bekannt sein. Dennoch weiß man um die Möglichkeit des Eintretens, worauf ich Dich und Deinen Hund optimal vorbereiten werde.

Einzelunterricht

Ich coache Dich ausschließlich im Einzelunterricht. Familienangehörige können gern kostenlos teilnehmen.

Da es sich maßgeblich um eine Wissensschulung handelt, kann diese auch gemeinsam via Skype oder Facetime abgehalten werden. Für weitere Informationen, kontaktiere mich gern per E-Mail.

Begonnen wird mit einem Grundlagen-Termin über zwei Stunden, der Dir erst einmal die gedanklichen Hintergründe zum Stop Konzept von Ulv Philipper näherbringt. Um die dabei gemeinsam festgelegten Ziele zu erreichen und auf die Grundlagen aufbauen zu können, werden anschließende Einzelstunden empfohlen. Eine feste Bindung an eine bestimmte Anzahl an Terminen entsteht nicht. Dein individuelles Lerntempo entscheidet über den Verlauf der Schulung.

Ich freue mich schon darauf Dich und Deinen Hund kennen zu lernen und Euch zu einem entspannten Umgang auf Augenhöhen und Sicherheit und Vertrauen in jeder Lage zu leiten!